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Sitz der SEARCHTEQ GmbH

Wiesenhüttenstr. 18
60329 Frankfurt, Deutschland

 

Geschäftsadresse

SEARCHTEQ GmbH
Fürstenrieder Straße 265
81377 München, Deutschland
Telefonnummer: (0 89) 91 92 90 60
Telefax: (0 89) 91 92 90 612

Geschäftsführer

Hans-Otto Schäfer

Snippets mit Unicodes: Nicht alle Symbole funktionieren

Warum benutzt man Unicodes in den Snippets?

Snippet-Optimierung ist eine der „Hausaufgaben“, die SEOs tun müssen. Dabei geht es aber nicht nur darum, einen guten Title und eine schöne Description in den vorgegebenen Zeichenlängen zu verfassen. Vielmehr geht es darum, Klicks zu bekommen.

Hierfür besonders geeignet sind Unicodes: Diese hübschen kleinen Symbole wie fallen auf! Snippets mit Unicodes ziehen alle Augen auf sich, bekommen die Klicks und bringen damit SEO-Traffic, auch wenn man noch nicht auf Position 1 in der SERP rankt.

Snippets mit Unicodes

Wie muss man diese Unicodes in die Metadaten einfügen?

Eine Liste fast unerschöpflicher Zeichen gibt es hier http://unicode-table.com

Einfach Zeichen aussuchen und in die Description einfügen.

Der Browser stellt das Zeichen dann als Symbol korrekt dar. Das genaue Aussehen in Form und Farbe ist jedoch unterschiedlich und vom Browser wie auch vom Endgerät abhängig. Zum Beispiel ist beim iPhone Safari das Telefon Unicode rot, im Desktop Safari und Firefox schwarz.

Soweit die Theorie.

In der Praxis gibt es aber einige Dinge zu beachten. Hier ein paar hilfreiche Erfahrungen:

1. Unicodes im Title werden nicht angezeigt.

2. Unicode-Symbole ganz am Anfang oder ganz am Ende werden von Google nicht angezeigt.
Möchte man die Description z.B. mit einem Pfeil beginnen, würde dieser in der SERP nicht angezeigt. Das kann man umgehen, indem man z.B. Zeichen voranstellt.
Ein
schöner Workaround sind hier z.B. zwei kleine „L“ und die Zeichenkombination sieht wie ein Pfeil aus: ll▶
Unicode-Zeichen am Ende kann man beispielsweise einfach mit einem Punkt abschließen oder in andere oder Zeichen „einrahmen“ damit sie angezeigt werden, z.B. ✓. oder |✓|

3. Es werden nicht alle Symbole angezeigt.
Auch Felix Beilharz hat in seinem Artikel darüber berichtet, dass sehr viele der Unicode-Symbole dargestellt werden, aber eben nicht alle.

Und welche werden dargestellt und können nun für Snippets benutzt werden? Hier setzen wir an und haben recherchiert und mit unseren Snippets getestet.

Diese Symbole funktionieren und werden in der SERP auch angezeigt:

Desktop iPhone/iPad Android Phone
Firefox, Chrome Safari Android Internetbrowser, Chrome
Smileys
Blume
Herz
✭✮✪ Sterne
Krone
Telefon
Haus
Briefumschlag
Uhr / Timer (wird nicht auf Smartphones angezeigt)

(wird im Chrome nicht angezeigt)

⛾ ☕

Kaffee

(⛾ wird nicht auf Smartphones angezeigt)

wird nicht angezeigt

Yin Yang
Pferd
Hand
Victory Hand
Flugzeug
Hammer und Sichel
Vegan-Symbol

Radioaktiv-Zeichen
✍✎✏✐✑✒ Stifte
✁✂ Schere
Lupe
Sonne
Regenschirm
♀ ♂ Geschlechter-Symbole
Häkchen

schaut aus wie eine Klopapier-Rolle

✕✖✗✘ Kreuze
⇪ → ↑↔ ➤ ➠ Pfeile

Zahlen

∀∫≰ ∑ ∞α

Andere mathematische Zeichen

wird nicht angezeigt

Technische Symbole

werden nicht angezeigt

€ ¥ £ ₤

Währungen
© Copyright

Weitere Symbole, die im Browser dargestellt werden können, sind hier übersichtlich zusammengestellt: http://tutorialzine.com/2014/12/you-dont-need-icons-here-are-100-unicode-symbols-that-you-can-use/

Aber wir haben auch Symbole gefunden die nicht angezeigt werden, z.B.

 Nicht funktionierdende Unicodes

4. Snippets mit Unicodes verschönern, aber nicht überfrachten.

Es ist sicherlich empfehlenswert, diese Unicodes als zusätzliche Symbole zu integrieren und nicht Descriptions zu erstellen, die fast nur Unicode-Symbole enthalten. Wir haben bisher keine Erfahrungswerte, wo hier die Obergrenze liegt. Wir haben aber Snippets gefunden, die bis zu 12 Unicodes in der Description haben. Dabei können die Symbole auch aufeinanderfolgen.

5. Symbole ausprobieren.

Ausprobieren ist hier die Devise: Symbole austesten, ob sie angezeigt werden. Denn wenn Symbole nicht angezeigt werden, wirkt das Snippet schnell zerpflückt und bekommt damit wohl eher weniger als mehr Klicks.

Ein nützlicher Hinweis für alle, die mit Joomla arbeiten: Man kann die Unicodes einfach in die Felder kopieren. Sind dies Symbole, die von einem Browser nicht dargestellt werden können, so lässt sich der Text nicht abspeichern. So kann man einfach ausprobieren, welche Zeichen funktionieren und welche nicht.

6. Ein Tipp nebenbei am Ende: Zeichen in Unicode-Nummer wandeln.
Die Unicode-Nummer eines Zeichens kann ganz einfach über WordPad in ein Symbol gewandelt werden. Das erleichtert enorm das Arbeiten mit diesen Zeichen.

Wie geht das?

  • Zeichen ❤ in WordPad kopieren
  • Markieren, „Alt+x“ drücken: und das Zeichen wird als Unicode-Nummer angezeigt: 2764

Geht umgekehrt natürlich genauso:

  • Unicode-Nummer U+2764; oder 2764 in WordPad kopieren
  • Markieren, „Alt+x“  drücken und die Zahlen wandeln sich in das Symbol ❤

Viel Spaß beim Ausprobieren! ☺

Vielen Dank!

Wir haben Ihre Nachricht erhalten und werden uns in Kürze bei Ihnen melden.

Viele Grüße
Ihr Team von SEARCHTEQ

Agile Entwicklung bei SEO Projekten nach SCRUM - SEO Campixx 2015

Bianca Zang berichtete in ihrem Vortrag auf der SEO Campixx 2015 über die Learnings aus unseren SEO Projekten im Umfeld der agilen Entwicklung nach Scrum mit den Kunden Das Telefonbuch und Gelbe Seiten. Basierend auf mehr als 7 Jahren Erfahrung teilte sie mit, welche Fehler besser vermieden werden sollten.

Agile Entwicklung bei SEO Projekten nach SCRUM

  • Wie sieht die optimale Zusammenarbeit mit dem Product Owner, dem Entwicklungsteam und der Qualitätssicherung aus?
  • Wie fertigt man gute Spezifikationen und Userstorys an? Wie nutzt man Jira und Confluence hierfür?
  • Wie sollte das Team intern organisiert sein, damit die Anforderungen der agilen Entwicklung erfüllt werden können?

Im Kern der Präsentation wird außerdem der Punkt behandelt wie am besten das Zusammenspiel von Spezifikationen und Userstorys funktioniert, auch wenn die Scrum Theorie vorgibt, dass alle fachlichen Anforderungen in den Akzeptanzkriterien der User Storys stehen sollten.

Für Fragen und Anregungen bitte direkt melden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

SMX München 2015 - Recap

153 Tipps von der SMX München 2015Vortrag von Karl Kratz auf der SMX München

Bianca Zang und Nyamsuren Erdenebadrakh haben ihre persönlichen 153 Tipps von der SMX als Recap für Euch zusammengestellt. Die Tipps sind sortiert nach den Tracks SEO, SEA, SoLoMo, Technical, Content, Online Marketing und Recht, damit diese thematisch zur besseren Aufnahme aufbereitet sind. Viel Spaß und frohes Schaffen!

 

Keynote

  1. Beziehe auf jeden Fall in deine Keyword-Analyse Google Suggest mit ein, denn Google Adwords beinhaltet keine Google Suggest Daten. (Rand Fishkin)
  2. Optimiere deine Google Suggest-Analyse mit Wildcard * zwischen den Wörtern: „zb venn diraframm * calculator“. (Rand Fishkin)
  3. Unterschätzt niemals die Erarbeitung der Top Influencer für ein bestimmtes Thema, denn diese haben die höchste Aufmerksamkeit und Reichweite. (Rand Fishkin)
  4. Plant keine primär skalierbaren Maßnahmen, um nicht von vorne herein in der Masse unterzugehen. (Rand Fishkin)
  5. Folge Mark Traphagen auf Google+. (Rand Fishkin)
  6. Investiere in Formate, die deine Konkurrenz vermeidet. (Rand Fishkin)
  7. Füge jedem Text mit Fakten noch eine Grafik hinzu, da Menschen Graphiken mehr vertrauen als nur Fakten in Texten. (Rand Fishkin)
  8. Investiere in Visuals, damit diese richtig gut sind. (Rand Fishkin)
  9. Investiere in Education und Entertainment Themen, da hier allgemein die Investitionen häufig geringer sind. (Rand Fishkin)
  10. Investiere in die Alternativen von Facebook wie z.B. Instagram oder GumGum, da diese viel günstiger sind als Facebook. (Rand Fishkin)
  11. Verfolge Mobile-First-Strategie. (Rand Fishkin)
  12. Schau Dir als Best Case für Mobile First CNN genau an wie hier der Content aufbereitet ist. (Rand Fishkin)
  13. Höre nicht das Denken auf nur weil du eine Korrelation entdeckt hast. (Rand Fishkin)
  14. Optimiere früh wie möglich auf bestimmte Keywords, bevor sie populär sind. (Rand Fishkin)
  15. Sei vielseitiger (Formatvielfalt), schneller und kantiger (Zielgruppen-spezifische Steuerung). (Dr. Peter Figge)
  16. Bringe dein Markenversprechen in wenigen Worten auf den Punkt, z.B. Freude am Fahren. oder Vorsprung durch Technik. (Dr. Peter Figge)
  17. Investiere in App-Indexing, da Nutzer in der mobilen Welt das Interesse haben, das Gesuchte nicht nur im Web, sondern in Apps zu finden. (Behshad Behzadi)
  18. Betreibe weiterhin Linkbuiding, da die Bewertung von Links als Rankingfaktor sich seit 3 Jahren nicht wirklich verändert hat. (Rand Fishkin)
  19. Nutze Linkbuilding als sekundäre Maßnahmen, damit du den Blick für die vielen anderen relevanten Rankingfaktoren nicht verlierst. (Rand Fishkin)
  20. Integriere Videos, die sind immer gut um die Verweildauer zu erhöhen. (Marcus Tandler)

SEO

  1. Achte auf die richtige Auswahl von geeigneten Wettbewerbern über ähnliche Rankings und vergleichbaren Traffic, damit deine Website im Konkurrenzvergleich realistisch abschneidet. (Gero Wenderholm)
  2. Beachte bei der Wettbewerbsanalyse die Einflüsse von SEA und Universal (vor allem Bilder und Videos), siehe Website Boosting 31. (Gero Wenderholm)
  3. Nutze den Sichtbarkeitsindex nicht als KPI, da hier nicht immer ein Kontext zum Traffic herzuleiten ist. (Gero Wenderholm)
  4. Bevorzuge immer eigene Daten (z.B. Adwords Konto, historische Daten, Telefonsupport, Prototypen) vor den Daten aus Google Adwords und ähnliche Tools. (Gero Wenderholm)
  5. Verifiziere Erkenntnisse durch Tests und Prototypen. (Gero Wenderholm)
  6. Beobachte beim Wettbewerb die Veränderung wie z.B. durch ein Crawling und nicht ausschließlich nur die Effekte und reagiere nach der Bewertung schnell. (Gero Wenderholm)
  7. Wenn beim Wettbewerb etwas kopiert wird, dann mache es besser und nicht schlechter. (Gero Wenderholm)
  8. Kümmere dich zuerst um die SEO Basics mit hoher Nachhaltigkeit, hohem Nutzen und möglichst wenig Ressourcen bevor du durch aufwendige Maßnahmen die letzten Prozent der Optimierung versuchst heraus zu kitzeln. (Gero Wenderholm)
  9. Setze auf Differenzierung und Innovation, denn wer nur kopiert, der holt nicht auf.(Gero Wenderholm)
  10. Nutze Siloing für thematisches Clustering innerhalb einer Seite. (Kai Spriestersbach)
  11. Google wird semantischer. Achte daher bei der internen Verlinkung auf die ontologische Beziehung der Begriffe: ähnlich-gegenteilig, passend-verwandt, allgemein-spezifisch. (Kai Spriestersbach)
  12. Interne Suche: Stelle zur speziellen Suche Antwortseiten bereit. (Jens Fauldrath)
  13. Interne Suche: Setze den Suggest korrekt ein. (Jens Fauldrath)
  14. Interne Suche: Führe die Synonyme zusammen. (Jens Fauldrath)
  15. Interne Suche: Fasse Begriffe, die zu 0-Treffer führen, zu den bestehenden als Synonyme zusammen. (Jens Fauldrath)
  16. Interne Suche: Erstelle zu 0-Treffer-Suchanfrage passende Landingpages. (Jens Fauldrath)
  17. Interne Suche: CTR optimieren, indem man Inhalte schafft, die der Suchintention entsprechen. (Jens Fauldrath)

SEA

  1. Nützliche Tools, die viel manuelle Arbeit bei deinem Keyword-Research, Campaign-Optimierung, Quality-Score-Analyse, A/B Ad Testing einsparen, findest du im Vortrag von Marcel Prothmann. (Nyamsuren Erdenebadrakh)
  2. Erstelle hochwertige Feeds oder keine. (Bianca Zang)
  3. Teste unbedingt Amazon Produktanzeigen. (Oliver Zenglein)
  4. Integriere in deinem Feed einen gut lesbaren Titel indem du die wichtigsten Begriffe zuerst nennst. (70 Zeichen werden angezeigt, obwohl 150 befüllt werden können) (Oliver Zenglein)
  5. Bereite die freigestellten Produktbilder, möglichst 800x800 px, für deinen Feed so auf, dass der Preis nicht das Produkt verdeckt. (Oliver Zenglein)
  6. Versende dein Produkt versandkostenfrei, wenn möglich, da sich dies sich positiv auf die CTR auswirkt und diese ein Rankingkriterium in Google Shopping ist. (Oliver Zenglein)
  7. Auf der Landingpage sollten die Attribute wie Größe und Farbe weiterhin auswählbar sein. (Oliver Zenglein)
  8. Match auf jeden Fall deine Kategorien mit den Kategorien aus Google Shopping, damit dein Produkt entsprechend korrekt angezeigt wird. (Oliver Zenglein)
  9. Prüfe anhand der hohen BounceRate die Anzeigen deiner Produkte, denn dies ist ein Anzeichen für fehlerhafte Kategorisierung oder falsche Keywords, die dann ausgeschlossen werden sollten. (Oliver Zenglein)
  10. Nutze externe Tools zur Feed-Optimierung (z.B. SoQuero bzw. FeedDynamix, Products Up, Channel Advisor). (Oliver Zenglein)
  11. Fülle den Feed mit maximal vielen Daten, da hierdurch mehr Daten für Longtail-Abfragen zu finden sind. (Oliver Zenglein)
  12. Nimm die angezeigten Fehler aus der Merchant Center Diagnose unbedingt ernst und behebe diese. (Oliver Zenglein)
  13. Starte den Feed-Export so früh wie möglich, da die Verarbeitung bei Google bei größeren Feeds länger dauert. (Oliver Zenglein)
  14. Strukturiere deine Kampagnen nach Anzeigengruppe und sortiere hiernach die Produkte. (Oliver Zenglein)
  15. Setzen deine Gebote in mehreren Kampagnen unterschiedlich und optimiere diese stetig. (Bianca Zang)
  16. Nutze die Einstellung der Prioritäten bei mehreren Kampagnen (niedrig, mittel, hoch), damit das geringere Gebot genommen wird. (Oliver Zenglein)
  17. Die Kampagne mit niedriger Priorität sollte höhere Preise haben. (Oliver Zenglein)
  18. Nutze den Inventarfilter, um Produkte mit niedriger Marge z.B. Zubehör rauszunehmen. (Oliver Zenglein)
  19. Optimiere deine Gebote lokal nach Kaufkraft. (Bianca Zang)
  20. Gebe erst ein Gebot für alle Produkte ab und segmentiere dann nach Produktgruppen wie z.B. Marken, Kategorien oder Sellertyp. Optimiere diese Struktur stetig anhand von Performance-Auswertungen. (Oliver Zenglein)
  21. Gebe ein höheres Gebot bei Keywords mit Marke, da hier die CTR höher ist, weil der Kaufprozess schon weiter fortgeschritten ist. (Oliver Zenglein)
  22. Analysiere stetig deine Keywords, um irrelevante Keywords auszuschließen. (Oliver Zenglein)
  23. Integriere einen Aktionsplan, um Produkte saisonal oder eventbasiert zu pushen. (Oliver Zenglein)
  24. Nutze RLSA, Remarketing für PLA, wenn verfügbar. (Oliver Zenglein)
  25. Nutze Merchant Promotions und biete mindestens 5€ oder 5% weniger in der Special Offer. (Oliver Zenglein)
  26. Konzentriere dich auf gut bewertete Produkte, um eine hohe CTR zu erzielen, wenn Google die Produktbewertungen, wie aktuell in USA, automatisch mit anzeigt. Nimm Produkte mit schlechten Bewertungen raus deiner PLA oder setze das Gebot runter. ( Oliver Zenglein)
  27. Die CTR auf Mobil ist sehr hoch, daher solltest du über Mobilfilterung eine Gebotsanpassung für mobil vornehmen und das Gebot erniedrigen. Es wird mobil mehr recherchiert und gestöbert. Der Kauf findet meist über Desktop statt. Die Cross-Device Effekte müssen einzelnen analysiert werden. (Oliver Zenglein)
  28. Passe die Gebote im Werbezeitplaner an und bedenke, dass die Käufe von Donnerstag bis Samstag höher sind und damit auch die Gebote. (Oliver Zenglein)
  29. Nutze die Wettbewerbsanalyse „competitive analysis“ von SEMrush, wenn bald für den deutschen Markt verfügbar. (Oliver Zenglein)
  30. Nutze Neuromarketing für deine Kampagnen, da 3-Schritt-Optimierungen von 1. Traffic, 2. Website, 3. Web Analytics zu kurz gedacht sind.(André Morys)
  31. Klickwahrscheinlichkeit ist gleich Aufmerksamkeit x Relevanz. Die Relevanz setzt sich hierbei aus der expliziten und der implizierten Aussage zusammen. Daher gilt es auch den Fokus auf die impliziten Aussagen zu legen, um die unterschiedlichen Zielgruppen typgerecht anzusprechen. (André Morys)
  32. Die Leistungsversprechen werden auf der expliziten Ebene sehr gut von Search Experts kommuniziert. Das Potential liegt auf der implizierten Ebene, wo die unterschwellige Botschaft gesendet werden sollte. (André Morys)
  33. deine impliziete Botschaft ist angekommen, wenn der User unbewusst die Übereinstimmung der impliziten Botschaft mit der eigenen Persönlichkeit prüft: Passt das zu mir? (André Morys)
  34. Analysiere wo deine Personas emotional sind, um diese Typgerecht ansprechen zu können. (André Morys)
  35. Formuliere Fragen in Text-Anzeigen. (André Morys)
  36. Formuliere deine Anzeigen in Varianten für Traditionalisten, Offene und Performer. (André Morys)
  37. Baue den Filter immer so früh wie möglich ein. D.h. am besten vor dem Adwords Klick. durch die implizite Typansprache wurde 27% SEA Budget eingespart und die CTR um 79% gesteigert. (André Morys)
  38. Bing Product Ads kommen bald, aktuell nur auf dem US Markt. Sei von Anfang an dabei. (Sebastian Grebasch)
  39. Nutze für BingAds den Importer für Adwords-Accounts. (Sebastian Grebasch)
  40. Bei Yahoo kann man „Mobile-Only“ Kampagnen testen, die bei Google nicht möglich sind. (Sebastian Grebasch)
  41. Nutze BingAds um Traffic wesentlich günstiger einzukaufen, da der durchschnittliche CPC von 46 Cent viel geringer ist als der CPC von 81 Cent bei Adwords. Die CTRs bei BingAds könnten gewiss allgemein dort höher sein, wenn mehr Aufwand in BingAds fließen würde. (Sebastian Grebasch)
  42. Nutze BingAds, wenn du ein begrenztes Budget Budget hast. (Sebastian Grebasch)
  43. Nutze BingAds für zusätzliche Reichweite. (Sebastian Grebasch)
  44. Nutze BingAds zur Effizienzsteigerung „overall channels“. (Sebastian Grebasch)
  45. Nutze Amazon Product Ads, auch wenn du kein Amazon Seller bist. (Christina Baldassare)
  46. Empfehlenswert sind Amazon Product Ads mit Amazon Payments – funktioniert besser. (Christina Baldassare)
  47. Aktuell funktionieren auch Gutscheine und Info Produkte bei Amazon gut, obwohl die sinnvoll physisch nicht versendbar sind und dies die Voraussetzung für Product Ads ist. (Christina Baldassare)
  48. Nutze Amazon Product Ads aufgrund der geringen Konkurrenz und da es sehr gut funktioniert. Wenn der PFO auf Google Shopping funktioniert, dann funktioniert es zu 80% auf Amazon. (Christina Baldassare)
  49. Ruf Amazon bei Product Ads Problemen an, die sind sehr freundlich und hilfsbereit, wenn es um die Optimierung des PFO geht. (Christina Baldassare)
  50. Investiere in gute Facebook Ads Bilder und teste hiermit sehr viel, da diese den größten Einfluss von 70% auf die CTR haben und damit die Kosten gesenkt werden können.(Christina Baldassare)
  51. Nutze auf jeden Fall ein Personenbild für Facebook Ads, das konvertiert in 100% besser. (Christina Baldassare)
  52. Die CTR steigt bei Personenbilder bei folgenden Merkmalen: Headchots, Anschauen, Lächseln mit Zähnen, offene natürlich Haare und Profi Beleuchtung. (Christina Baldassare)
  53. Wenn du dein First Face gefunden hast, merkst du das an doppelt so guter Performance. (Christina Baldassare)

SoLoMo

  1. Brainstorme mögliche Themen im Voraus, die zu den Leistungen deines Unternehmens relevant sind, damit du in wichtigen Momenten Realtime Marketing betreiben bzw. zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein kannst. (Robert Seeger)
  2. Sei besser Erster statt besser als andere. (Robert Seeger)
  3. Optimiere für Tumblr, Instagram, Pinterest, da hier der Sättigungsgrad noch nicht erreicht ist. (Robert Seeger)
  4. Betreibe eine Echtzeitkommunikation, da Mobile die Kommunikation an jedem Ort zu jeder Zeit ermöglicht. (Robert Seeger)
  5. Bilde Autorität, denn der Schlüssel zum Erfolg der Zukunft die Suche nach den Autoritäten sein wird (Robert Seeger).
  6. Achte bei der Optimierung für die Lokale Suche auf eine saubere Informationsstruktur und schnelle Crawlbarkeit. (Eric Schulz)

Technical

  1. Prüfe möglichst häufig Indexation, robots.txt und Canonicals, hier passieren meist die gravierenden Fehler. (Ralf Ohlenbostel)
  2. Setze dein Monitoring mit Testomato auf. (Ralf Ohlenbostel)
  3. Wenn ein Featrue eure Performance stark runterzieht, dann lasst es weg oder macht es anders. (Ralf Ohlenbostel)
  4. Bilde dein eigenes Content Marketing Dashboard aus Crawler, Analytics, Content Data und Rankings, die über die URL jeweils gematcht sind. (Ralf Ohlenbostel)
  5. Nutze strusix (Kofferwort J) um komplexe Metriken rund um Keywords und URLs zu checken. (Ralf Ohlenbostel)

Content

  1. Wenn für Shorthead und auch Longtail keine Ranking-Chancen bestehen, dann gehe auf ein komplett neues Keyword-Set, das nicht so starke Konkurrenz hat z.B. von „Vibrator“ zu „Erotik Katalog“. (Karl Kratz)
  2. Nutze eigene Datenquellen zur Keyword-Recherche, da die Suchbegriffe aus bekannten Tools allgemein eine höhere Konkurrenz haben, da alle auf dieser Basis das Keyword-Set festlegen. (Karl Kratz)
  3. Bedenke die Emotionen und die Motivation sowie das Werteverständnis für die Persona.(Karl Kratz)
  4. Überlege Dir das Ereignis, das vorliegt und das Bedürfnis einer Person auslöst. Der konkrete Bedarf entsteht erst durch das Bedürfnis mit Handlungswille und mit Handlungskraft. (Karl Kratz)
  5. Komme von der Persona-Denke zu einer Ereignis-basierten Persona-Definition. (Karl Kratz)
  6. Hänge an die Persona keine demografische Daten, sondern Ereignisse und stimme darauf dein Keyword-Set ab. (Karl Kratz)
  7. Mit intentions-basiertem Online Marketing lässt du deinen Wettbewerb zurück. (Karl Kratz)
  8. Stelle Dir Trigger-Frage 1: Was treibt meinen Kunden an? z.B. Protektionismus, Angst oder Lust, Freude, Liebe oder Egotrip (Karl Kratz)
  9. Stelle Dir Trigger-Frage 2: Welches Ereignis erzeugt eine Problemstellung, für die unser Angebot die Lösung ist? | Ruhe → Ereignis  Bedarf Kauf | (Karl Kratz)
  10. Stelle Dir Trigger-Frage 3: Was passiert vorher? (Karl Kratz)
  11. Stelle Dir Trigger-Frage 4: Welchen Hebel erzeugt unser Angebot in der Wertschöpfung des Kunden? (Karl Kratz)
  12. Gehe in den Channel in dem deine Zielgruppe seinen Bedarf outet. (Karl Kratz)
  13. Regionalisiere deine Kampagnen und mache dir zu Nutze, dass Großstädter in ihre Stadt verliebt sind, z.B. Kampagne von der Zigarettenmarke Parisienne. (Bo von der Heyden)
  14. Achte bei der Regionalisierung auf die unterschiedlichen Begrifflichkeiten, wie z.B. Semmel – Brötchen. (Bo von der Heyden)
  15. Kenne die Bedürfnisse, die Kaufkraft und die Interessen deiner Zielgruppe. (Bo von der Heyden)
  16. Setze auf Muttersprachler bei der Internationalisierung von Projekten, denn die sprachlichen Besonderheiten der Zielgruppe muss man kennen. (Norman Nielsen)
  17. Achte bei der Internationalisierung von Kampagnen wie „offen“ ein Land für die englische Sprache ist, z.B. sollten in Frankreich Kampagnen in Muttersprache übersetzt werden, in Niederlande und Skandinavien können englische Kampagnen erfolgreich sein. (Norman Nielsen)
  18. Beachte bei der Navigation das Geschlecht der Zielgruppe, Frauen und Kinder können leichter unten navigieren, bei Männern kann mit größerem Daumen die Navigation auch oben sein. (Norman Nielsen)
  19. Prüfe vor einem Roll-Out primär, ob die Idee User-Centered ist, sekundär erst welche Revenues zu erwarten sind. (Norman Nielsen)
  20. Konzentriere dich genau auf ein Ziel bei der Content Marketing Strategie: Link, Social, Content oder Performance Driven. (Sepita Ansari)
  21. Analysiere genau deine Zielgruppe, denn gute Ideen scheitern meist daran, dass die Zielgruppe nicht erreicht wurde. (Sepita Ansari)
  22. Verfolge konsequent die SMART Strategy: Specific, Measurable, Attainable, Realistic, Timely. (Sepita Ansari)
  23. Definiere die Bedürfnisse der Personas deiner Zielgruppe. (Sepita Ansari)
  24. Nutze bei Storytelling Kampagnen eines der nützlichen 3 Tools: Storify, Timeline oder dipity. (Sepita Ansari)
  25. Starte bei jeder Idee mit Strategie und Story. Kläre das WARUM zuerst und nicht das WAS. (Sepita Ansari)
  26. Promote deinen Content und nutze Content Retargeting. (Sepita Ansari)
  27. „Always be critical when you work on a campaign, and tweak as you go.“ (Martijn Burgman)
  28. „Always try to keep a 360 degree approach when it comes to your content.“ (Martijn Burgman)
  29. „Work with native peaple, who unterstand the markets and can seed your content.“ (Martijn Burgman)
  30. „PR & Content Marketing ist like gin & tonic, goog individually however so much better when mixed.“ (Martijn Burgman)

Online Marketing

  1. Achte auf User Experience, da dieses ein wichtiges Kriterium ist, als Marke erkannt zu werden. (Kai Spriestersbach)
  2. Jede Suche ist mit einem bestimmten Bedürfnis verbunden. Je zufriedener der User, desto erfüllter ist das Bedürfnis. (Kai Spriestersbach)
  3. Platziere deine Marke im Alt-Tag und Bild-Title, um Google Hinweis zu geben. Weitere Möglichkeiten gibt es mit der Nutzung strukturierter Daten. (Kai Spriestersbach)
  4. Verbreite deine Marke in News, Blogs, Mentions und Kooperationen. (Kai Spriestersbach)
  5. Linkbuilding: Nutze für die Schaffung hochqualitativer Links (echte unanfechtbare Links, Links, die Traffic/Conversions bringen) als Zusatz-Ressource deine Angestellten. (Markus Hövener)
  6. Linkbuilding: Setze eine Steuerperson ein. (Markus Hövener)
  7. Linkbuilding: Baue durch Schulungen und Monitorings Wissen bei den Mitarbeitern auf. (Markus Hövener)
  8. Linkbuilding: Vermittle die rechtlichen Grundlagen, erkläre den Mitarbeitern, was erlaubt und was verboten ist. (Markus Hövener)
  9. Linkbuilding: Erstelle Liste aller sinnvollen Zielseiten mit Mehrwert. (Markus Hövener)
  10. Linkbuilding: Motiviere deine Mitarbeiter durch Anerkennung, finanzielle Anreize, Urlaubsansprüche, steuerfreie Ausgaben. (Markus Hövener)
  11. Linkbuilding: Führe „Link des Monats“ nach Domain-Pop, Traffic, Conversion, etc. ein. (Markus Hövener)
  12. Linkbuilding: Überprüfe alle aufgebauten Links auf Einhaltung der Richtlinien. (Markus Hövener)
  13. Linkbuilding: Gebe deinen Mitarbeitern Feedback und Reports nach folgendem Prinzip: öffentlich loben, privat kritisieren. (Markus Hövener)
  14. Linkbuilding: Tools (Markus Hövener):
    • Neue Links: GWT, Majestic, ...
    • Erwähnungen ohne Links: Google Alerts, alert.io, …
    • Bewertung von Linkquellen: Majestic, Moz, Sistrix, …
    • Aufgebaute Links überprüfen: Niels Bosma Seo-Tools, …

Recht

  1. SEA: Brandbidding ist in Deutschland grundsätzlich erlaubt, wenn dadurch nicht der Eindruck entsteht, es bestehe Verbindung zum Markeninhaber.  (Dr. Martin Schirmbacher)
  2. SEA: Fremde Marken in der Anzeige sind dann erlaubt, wenn du Lizenznehmer, Reseller der Neuware, Ersatzteilhändler, Zubehörhändler bist. (Dr. Martin Schirmbacher)
  3. SEA: Google-Anzeigen sind Werbeanzeigen. Achte auf die Regelungen wie korrekte Preisangaben, zutreffende Preisvergleiche, konkrete Lieferfristen und bestimmte Pflicht-Angaben je nach Branche bei der Gestaltung der Anzeige. (Dr. Martin Schirmbacher)
  4. SEO: Fremde Marken in Meta-Tags sind dann erlaubt, wenn du die Berechtigung zur Markennutzung hast. (Dr. Martin Schirmbacher)
  5. SEO: Interne Suche, die eine Suche nach Marke zulässt, ist dann nicht markenrechtswidrig, wenn das Suchergebnis nicht über Google als gesonderte Seite gefunden wird. (Dr. Martin Schirmbacher)
  6. SEO: Beim SEO-Text gilt die Schutzfähigkeit, wenn aus dem übernommenen Text etwas Neues und Eigentümliches durch eigene geistige Schöpfung entsteht. Achte dabei auf die Länge (z.B. kurze Gebrauchstexte sind selten schutzfähig). (Dr. Martin Schirmbacher)
  7. SEO: Trenne deine redaktionelle Inhalte von den werbenden, um eine Schleichwerbung zu vermeiden. (Dr. Martin Schirmbacher) 

153. Persönlicher Tipp: Nicht alle Tipps auf einmal umsetzen! (Bianca Zang)

Zum Ende möchten wir einfach ein großes DANKESCHÖN sagen an die Organisatoren insbesondere Sandra Finlay und dem Fachbeirat mit Alexander Holl, Marcus Tandler, Jens Fauldrath, Mario Fischer und Oliver Zenglein für eine richtig informative Konferenz auch für fortgeschrittene SEOs und SEAs und einer tollen Verleihung des ‪SEMY Awards für Erwachsene aus der Branche! Ihr habt eine perfekte Verbindung von Wissen, Spaß und Networking hinbekommen!!! Ganz besonderen DANK auch an alle Referenten, die wirklich dieses Jahr auf einem klasse Niveau die wichtigsten Themen vorgetragen haben!

Besonders beeindruckend fand Nyamka die Keynote von Rand Fishkin, der lebhaft und mit viel Humor darlegte, was zur Gewinnung der Aufmerksamkeit der User alles getan werden sollte. Für mich persönlich war der Vortrag von Karl Kratz wieder sehr bereichernd. Er packt es immer wieder neue Themen in die Szene zu bringen und hat damit meinen Bedarf wieder voll befriedigt

Wir freuen uns auf nächstes Jahr,

Bianca Zang & SEARCHTEQ Team

SEO Campixx 2015 - Recap

Dieses Jahr war die SEARCHTEQ neben Bianca Zang (Head of SEO) und Kaja Keim (Technical SEO) auf der SEO Campixx mit einer ganz besonderen Aktion vertreten: über 1.000 Postkarten mit der Aufschrift „SEO Schnitte“ oder „SEO Hengst“, an die kleine Tafeln mit feinster Milchschokolade geheftet waren, sorgten für Gesprächsstoff – und spätestens am Sonntagnachmittag auch noch für einen kleinen Energiekick nach vielen spannenden Gesprächen und interessanten Vorträgen. Im letzten Slot war Bianca dann schließlich mit ihrem Vortrag zur agilen Entwicklung bei SEO Projekten nach SCRUM dran, der auch dank des regen Interesses der Teilnehmer und konstruktiver Diskussionen den perfekten Abschluss zu einem gelungenen Event lieferte.

Special Keynote ;-) | Bianca

Die Keynote war wirklich speziell, denn dieser mal ganz anders als auf „gewöhnlichen“ Konferenzen. Es gab Zauberkunst von Andreas Axmann. Es wurde wirklich viel gelacht und geklatscht. Jeder wurde wach und es war thematisch super zu den ganzen Nerds und Geeks passend J Der Mann ist auf jeden Fall zu empfehlen für eine tolle Unterhaltung auf einem Event.

Lean SEO - Prozesse verschlanken – Schnelle Lösungen | Bianca

Ich hatte große Erwartungen an diesen Vortrag von Alexander Merkel, denn wenn man irgendwo die Prozesse noch effizienter gestalten kann, bin ich gerne sofort mit dabei. Es ging hierbei um das Business Modell Lean Canvas aus dem Buch Lean Startup. Nach diesem Businessmodell hatten wir 2014 ein großes Projekt für Das Telefonbuch aufgesetzt. Daher gab es hierfür leider nichts neues für mich, aber es war wirklich sehr interessant, dass Alexander damit wirklich konsequent alle Projekte aufsetzt, damit überall auch der Unique Value gesichert ist. Sebastian Erlhofer empfahl das Buch Running Lean zu diesem Thema. Das Buch sei wohl nicht so theoretisch wie Lean Startup. Ich kann jedem Interessierten die Zusammenfassung als PDF empfehlen. Geht schneller als das Buch ;)

Yandex Erfahrungsbericht von Marcus Tandler | Bianca

Vorträge von Marcus Tandler habe ich auf einer Konferenz noch nie verpasst. Auch wenn sich natürlich manche Inhalte wiederholen, ist er einfach der beste fachliche Entertainer auf der Bühne und es bereitet einfach Freude ihm zu lauschen. Marcus war letztes Jahr 2 Tage in Moskau bei Yandex. Dort thematisierten sie unter anderen die Änderung, dass Backlinks bei Yandex seit ca. einem Jahr nicht mehr als Rankingfaktor gewertet werden. Konkret beschränkt sich diese Änderung nur auf alle Commercial Websites in Moskau. Damit hätten sie jedoch größtenteils das Problem gelöst, da es hier 98% der Backlinks als Spam galten. Yandex hat 800 Faktoren zur Website Bewertung (ohne Backlinks). Durch Computer Predicting wird eine Hypothese aufgestellt, wie gut anhand der 800 Rankingfaktoren die Site ranken müsste. Diese Voraussage wird getestet und dann wird das Ergebnis zurückgedrillt auf die 800 Faktoren. Stichwort: AI. Yandex ist mit dem Ergebnis anscheinend sehr zufrieden und es scheint zu funktionieren.

In diesem Kontext erzählte Marcus auch, dass erst die Longtail Keywords einer Website getestet werden. Bei guter Performance der Longtail Keywords wird dann auch der Shorthead auf der SERP1 geprüft.

Diese Art von Vorgehen hatte Marcus letztes Jahr auch bei Google anhand einer seiner Thin-Affiliate-Websites zum Thema Kreditkarten beobachten können. Durch einen größeren Affiliate-Scheck im vierstelligen Bereich ist er auf eine alte Domain aufmerksam geworden. Bei der Analyse sah er, dass er 3 Monate lang für „Kreditkarten“ auf Position 3 rankte. Vorher rankte diese Site immer hinter Position 80 und er änderte nichts an der Site und auch keine Backlinks sind hinzugekommen. Mit unterschiedlichen Longtail Keywords wie z.B. „Kreditkartenverlust“ und „Kreditkartengeschichte“ rankte er lange Zeit gut im sichtbaren Bereich der SERP1. Es waren zufriedenstellende informative Seiten, bei denen anschließend das Suchbedürfnis höchstwahrscheinlich abgeschlossen war. Die Seiten performten also über eine lange Zeit sehr gut und Marcus These ist, dass hierdurch die URL zum Shorthead Keyword „Kreditkarten“ vermutlich auf Rank 3 zum Test gesetzt wurde.

Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass Links zwar immer noch wichtig sind, man aber den Projekterfolg nicht mehr daran festmachen kann. Sobald die Bad Links visible werden ist das Projekt weg. Panda und Pinguin sind einfach zu gut geworden!

Fazit: Was Yandex macht, macht Google vermutlich früher oder später in diesem Kontext auch!

Ladezeiten - Tipps, Beispiele, Optimierungsmöglichkeiten | Kaja

Eins der Highlights für mich in diesem Jahr war gleich im ersten Slot der Vortrag von Ralf Baier zum Thema Ladezeiten-Optimierung. Während viele Vorträge mehr oder weniger eine Zusammenfassung von Erkenntnissen sind, die man nach einigen Jahren in der Branche selbst auch schon zusammen getragen hat, waren hier eine Menge sehr hilfreicher und zumindest für mich auch neuer Tipps aufbereitet. Vor allem das Spektrum an Möglichkeiten zur Regulierung über Cache Control oder zur Datenkomprimierung ist deutlich breiter als ich es bisher angenommen hatte. Da die Tipps im Einzelnen dem Thema angemessen sehr technisch ausfallen und nicht in wenigen Sätzen zusammenfassbar sind empfehle ich dringend den Download der Präsentation auf slideshare.net.

Neben den gängigen Tools zur Performance Messung wie Page Speed Insights stellte Ralf auch Pingdom, Webpagetest.org, den Server-Repsonse-Checker und das Browser-Addon Yslow vor. Die Vorführung der Tools fiel zwar aufgrund kleiner technischer Schwierigkeiten leider etwas kürzer aus als geplant, aber ich freue mich schon aufs eigene Probieren und bin gespannt welche Optimierungspotentiale sich daraus für unsere Kundenprojekte eruieren lassen.

Fazit: Sehr informativ - um die Tipps umzusetzen muss man sich als SEO ohne Programmier-Hintergrund aber noch mal tiefer einarbeiten.

45 Tools in 45 Minuten | Kaja

Extrem interessant war für mich als Webanalytikerin und Statistik-Freak der Vortrag „45 Tools in 45 Minuten“ von Malte Landwehr. Dabei hat er es tatsächlich geschafft in der kurzen Zeit Tools für die unterschiedlichsten Zwecke von der Identifikation freier Accounts zu fremden Brands (Namecheckr) über Footprint-Suche bis zur Visualisierung von Netzwerk-Daten (Gephi) vorzustellen.

Besonders interessant fand ich persönlich die Tipps, wofür die Suchmaschine Bing so einsetzbar ist. Über die Abfrage IP: lässt sich beispielsweise herausfinden, welche Domains auf einer IP-Adresse liegen, womit sich Bad Neighborhood in Sekundenschnelle identifizieren lässt. Bing zeigt außerdem nicht nur an, wer von einer Domain verlinkt wird, durch die Kombination mehrerer Domain-Abfragen kann man auch noch sehr gezielt filtern und so Konkurrenz ermitteln und analysieren.

Ein weiteres praktisches Feature zur Konkurrenzbeobachtung bietet der URL-Monitor. Damit kann man die Veränderung auf eigenen oder auch fremden Seiten im Zeitverlauf überwachen, wobei die tagesaktuelle Vergleichsansicht die Unterschiede jeder Seite farblich hervorhebt. Weniger nützlich, dafür ein echtes Schmankerl für jeden, der gerne mit Bildern und Worten spielt, ist das Tool Wordfoto, das Tagclouds über eigene Fotos legt.

Fazit: Sehr kurzweilig und informativ!

Wie immer gab es auch Sessions, die für mich in erster Linie Impulse zur tieferen Auseinandersetzung mit spezifischen Aspekten eines Themas gegeben haben. So z.B. der Vortrag mit dem Titel „ETL & BI für SEO Analysen und Reporting“ Johannes Kunze von Takevalue, der Erkenntnisse aus seiner Masterarbeit vorgestellt und dabei viele tolle Tipps verraten hat, wie man Daten aus den Google Webmaster Tools noch effizienter nutzen und dann mit EXCEL verwerten kann - ich freue mich darauf die Verwendung von Power Query und DAX Formeln in mein Reporting-Repertoire auszunehmen!

Bei der Vielzahl an Sessions bleibt es leider nicht aus, dass man mal weniger mitnimmt oder wo der Name des Vortrags Erwartungen geweckt hatte, die nicht so ganz erfüllt worden sind. In einem dieser Vorträge habe ich aber zumindest mein neues Lieblingszitat gehört, und zwar

"Online-Jahre sind ja ein bisschen wie Hundejahre..." (Sören Bendig)

Und weil das so wahr und treffend ist lautet mein Resumee zur Campixx 2015: war mal wieder super, nächstes Jahr unbedingt wieder - denn bis dahin schaut die Onliner-Branche vermutlich schon wieder ganz anders aus ;)

SEO Schnitten auf dem Weg zur Campixx 2015SEO Hengst und SEO Schnitte

SEO Schnitte Kaja Keim SEO Hengst Leo KobesSEO Schnitte Bianca Zang SEO Hengst Marcus Tober

Weitere Recaps zur Campixx Week und zur SEO Campixx 2015:

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